br-barnabas
Kommentare deaktiviert für Regionalkonvent im Dezember 2016 in Köln

Und immer wieder das gleiche?

Einmal im Monat treffen sich die Geschwi­ster des Regio­nal­kon­vents West der Hoch­kirch­li­chen St.-Johannes-Bruderschaft – und man könnte denken, der äußer­lich immer gleiche Ablauf müsste mit der Zeit zur Ermüdung führen: Anreise von Nah und Fern, Her­rich­tung der Kapelle durch einige treue Geschwi­ster, um 14 Uhr die Non, dann Kaf­fee­trin­ken, Vortrag, Aus­tausch, um 18 Uhr die Vesper oder die Feier der Eucha­ri­stie, danach Abend­essen, um 22.00 oder 22.30 Uhr die Komplet, danach Rückbau der Kapelle, Abschied­neh­men, Abreise. Man könnte auch an die US-ame­ri­ka­ni­sche Film­ko­mö­die „Und täglich grüßt das Mur­mel­tier“ von 1993 denken, in der ein ego­zen­tri­scher Medi­en­mensch jeden Tag den immer gleichen Ablauf der Ereig­nis­se erlebt: er hängt in einer Zeit­schlei­fe fest, bis er als geläu­ter­ter Mann sein Leben fort­set­zen kann. Zum Beitrag →

br-pirminius
Kommentare deaktiviert für Regionalkonvent im November 2016 in Bad Godesberg

Gau­dea­mus omnes in Domino…

Froh­locken lasset uns alle im Herrn — so beginnt der Intro­itus zum hohen Aller­hei­li­gen­fest, jenem großen christ­li­chen Fami­li­en­fest der Kirche im Himmel und auf Erden, die eine Kirche der Strei­ten­den hier auf Erden, der Lei­den­den in der Got­tes­fer­ne und der Voll­ende­ten vor Seinem Ange­sich­te im Himmel ist. Alle Glieder dieses mysti­schen Leibes Christi, der Kirche, gehören zusammen, und keiner soll je ver­ges­sen sein.  Zum Beitrag →

br-dimitrios
Kommentare deaktiviert für Regionalkonvent im Oktober 2016 in Bad Godesberg

Auf den Weg habe ich mich gewagt. Aber – könnte man meinen – machen das nicht alle, irgend­wie? Auf dem Weg gehen? Nun. Die Frage dreht sich gar nicht so sehr darum, dass man auf dem Weg ist, sondern auf welchem Weg man ist, und noch viel wich­ti­ger: tat­säch­lich vor­an­schrei­tet. Christen beschrei­ten den Weg, der von unserem Herrn und Heiland Jesus Christus als der „Schmale Weg“ bezeich­net wird. Das mag zunächst nicht son­der­lich unter­halt­sam klingen. Doch man muss genauer hin­schau­en, was mit auf dem Weg­wei­ser geschrie­ben steht: Zum Beitrag →

nov-malte
Kommentare deaktiviert für Einkleidung auf dem Schwanberg 2016

Weit breitet sich das Land unter den Schwanberg.
Schon in der Mor­gen­frü­he vor dem weichen Son­nen­auf­gang von Osten her läuten die Glocken zum Gebet. Johan­nes­brü­der gleiten in ihren Gewän­dern wie weiße Schemen, gleich­sam Vorboten des auf­däm­mern­den Tages, über den Innenhof des Schlos­ses, dessen Wurzeln zurück bis ins 13. Jahr­hun­dert reichen. Die kleine Kapelle leuchtet schon warm vom Ker­zen­licht ins Dunkel der äußeren Welt, gerahmt steht das auf­ge­rich­te­te Kreuz in der Mitte des Altars, auf den hin sich die Geschwi­ster zum Mor­gen­ge­bet, den Laudes, ver­sam­meln. Keiner sagt ein Wort, den Guten­mor­gen sagt ein Kopf­nicken und ein wacher Blick, wo sich ihre Wege kreuzen. Das bele­ben­de Schwei­gen sammelt sich im kleinen Ora­to­ri­um, der Türhüter schließt, und nur durch ein kleines Fenster dringt ein feiner Gesang nach außen: „Herr, tue meine Lippen auf, dass mein Mund Deinen Ruhm ver­kün­di­ge!“ Sie beten heute wie immer, doch auch nicht ganz wie immer. Zum Beitrag →

sr-hannah
Kommentare deaktiviert für Regionalkonvent im September 2016 in Köln

Ich will hin­ein­ge­hen zum Altar Gottes, zu dem Gott, der meine Freude und Wonne ist. …

Diesmal also wieder in Köln! Und diesmal besuchte uns unser Apo­sto­li­scher Vor­ste­her und wir konnten uns deshalb freuen, wieder Eucha­ri­stie feiern zu können.

Neben dem ‚Aufwand‘, der für die Liturgie nötig ist, gibt es aber auch noch den nicht ganz so offen­sicht­li­chen Aufwand, einen Bespre­chungs­raum mit einer halbwegs gemüt­li­chen Kaf­fee­ta­fel zu bestücken. Solange die Brüder mit den Uten­si­li­en für die Liturgie noch nicht da waren, hatte ich dafür genug Zeit und Muße. Außerdem musste ich mich dringend nochmals mit den Gesängen für die Non und für die Messe befassen. Bei beidem sollte ich nämlich den ‚Job‘ des Kantors über­neh­men – und die Gesänge wollten einfach nicht so ins Hirn, wie ich das wollte! Es stellte sich dann aber zum Glück heraus, dass ich es nicht allein singen musste. Zum Beitrag →

br-cyprian
Kommentare deaktiviert für Regionalkonvent im August 2016 in Bad Godesberg

Die Bibel ist eine Galerie. Ihre Geschich­ten gleichen den Alten Meistern, die in ihr hängen und den Betrach­tern die großen Taten Gottes durch Mark und Bein gehen lassen. Bereits die Hand­lun­gen, die die Mei­ster­wer­ke umranken, sind so beein­druckend wie präch­ti­ge dunkel-lackier­te Eichen­rah­men, aus denen die Kunst der Holz­bild­hau­er Schmuck­stücke von herr­li­chem Wert geschaf­fen hat. Wenn man vor diesen Arte­fak­ten steht und sie bestaunt, atmet man die Weisheit und oft den Witz alter Zeiten.
Wer die bibli­schen Geschich­ten liest und sie — Gemälden gleich — mit den Augen eines Kindes zu bestau­nen vermag, der wandelt durch die Jahr­hun­der­te der Geschich­te Gottes mit seinem aus­er­wähl­ten Volk. Denn Kin­der­au­gen allein ver­ste­hen sich darauf, unsere Wirk­lich­keit zu sehen, wie sie wirklich ist. Wer nur das sieht, was er vor Augen hat, ist letzt­lich blind. Zum Beitrag →

nov-andreas
Kommentare deaktiviert für Regionalkonvent II Im Juli 2016 In Bad Godesberg

Gerade einmal eine Woche lag das Fest der Heim­su­chung Mariä zurück, und schon traf sich der Regio­nal­kon­vent West der St. Johan­nes­bru­der­schaft ein weiteres Mal. Das hat es vorher noch nicht gegeben; der Abstand zwischen zwei Regio­nal­kon­ven­ten liegt ja sonst bei einem Monat. Auch wenn sich die Zahl der Geschwi­ster in engeren Grenzen hielt, tat dies dem Konvent geist­lich gesehen keinen Abbruch. Neben der gewohn­ten Feier der Non, der Vesper und der Komplet gab es dieses Mal anstelle eines Vor­tra­ges einen prak­ti­schen Schwerpunkt:

Was macht eigent­lich ein Mess­die­ner während der Mess­fei­er? Zum Beitrag →

nov-malte
Kommentare deaktiviert für Regionalkonvent im Juli 2016 in Köln

Entweder et räänt oder de Barrier is eraff — so sagt man hier, gele­gent­lich jeden­falls. Nun, heute schien die Sonne und ich kam ohne Hin­der­nis­se zu Br. Cyprian, was mich dem Tag gegen­über in das gesunde Miss­trau­en setzte, das ein solcher braucht, um zu gelingen. Von Scho­ko­la­de und Kaffee abge­se­hen natür­lich, und dem Wohl­wol­len des HErrn, von dem nicht abge­se­hen werden kann, viel­leicht, weil es selbst beim Hinsehen mit zusam­men­ge­knif­fe­nen Augen nicht immer auf Anhieb zu erkennen ist. Zum Beitrag →

br-cyprian
Kommentare deaktiviert für Regionalkonvent im Juni 2016 in Bad Godesberg

Wenn ein Fest ins Wasser fällt, kann man zuhause bleiben. Doch was macht man, wenn man bereits auf dem Fest ange­kom­men ist? In unserem Fall hieß das, „Röcke hoch und los!“. Nach den starken Regen­fäl­len, die die Gegend im Süden Bonns heim­ge­sucht hatten, blieb uns nämlich wenig anderes übrig, als gute Miene zum bösen Spiel zu machen. Zum Beitrag →

br-cyprian
Kommentare deaktiviert für Regionalkonvent on Tour ‒ Das Grab des Grafen

Ein Örtchen mitten im Hoch­tau­nus, das zwischen bewal­de­ten Hügeln in einer Talsenke zu schlafen scheint. Ein Örtchen mit einem kleinen Friedhof am Orts­aus­gang, wo im Jahr 1989 drei Gräber verloren gingen. Ein Örtchen, das wir an einem grauen Tag im Mai 2016 besucht haben, weil unser Br. David diese Gräber wie­der­ge­fun­den hat. Zum Beitrag →