Author Archives: Nov. Malte

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Kommentare deaktiviert für Regionalkonvent im Januar 2017 in Bad Godesberg

Wir haben Seinen Stern gesehen im Mor­gen­lan­de und sind kommen Ihn anzu­be­ten. (Mt 2,2) Der Ruf, den die Kirche im Advent unab­läs­sig gen Himmel sandte: Komm, komm, Du Mor­gen­son­ne, tröste uns bei Deiner Ankunft — er ist erfüllt, als die Weisen aus dem Orient, welches Wort eine groß­ar­ti­ge Fülle in sich birgt: Mor­gen­land, Son­nen­auf­gang, Neu­be­ginn, unter der Führung des Sterns an der Krippe ankommen und den wahren Mor­gen­stern schauen, der in Ewigkeit nicht unter­geht: Christum, Gottes Sohn, den König und Herr­scher über das All.

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Kommentare deaktiviert für Einkleidung auf dem Schwanberg 2016

Weit breitet sich das Land unter den Schwan­berg. Schon in der Mor­gen­frü­he vor dem weichen Son­nen­auf­gang von Osten her läuten die Glocken zum Gebet. Johan­nes­brü­der gleiten in ihren Gewän­dern wie weiße Schemen, gleich­sam Vorboten des auf­däm­mern­den Tages, über den Innenhof des Schlos­ses, dessen Wurzeln zurück bis ins 13. Jahr­hun­dert reichen. Die kleine Kapelle leuchtet schon warm vom Ker­zen­licht ins Dunkel der äußeren Welt, gerahmt steht das auf­ge­rich­te­te Kreuz in der Mitte des Altars, auf den hin sich die Geschwi­ster zum Mor­gen­ge­bet, den Laudes, ver­sam­meln. Keiner sagt ein Wort, den Guten­mor­gen sagt ein Kopf­nicken und ein wacher Blick, wo sich ihre Wege kreuzen. Das bele­ben­de Schwei­gen sammelt sich im kleinen Ora­to­ri­um, der Türhüter schließt, und nur durch ein kleines Fenster dringt ein feiner Gesang nach außen: „Herr, tue meine Lippen auf, dass mein Mund Deinen Ruhm ver­kün­di­ge!“ Sie beten heute wie immer, doch auch nicht ganz wie immer.

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Kommentare deaktiviert für Regionalkonvent im Juli 2016 in Köln

Entweder et räänt oder de Barrier is eraff — so sagt man hier, gele­gent­lich jeden­falls. Nun, heute schien die Sonne und ich kam ohne Hin­der­nis­se zu Br. Cyprian, was mich dem Tag gegen­über in das gesunde Miss­trau­en setzte, das ein solcher braucht, um zu gelingen. Von Scho­ko­la­de und Kaffee abge­se­hen natür­lich, und dem Wohl­wol­len des HErrn, von dem nicht abge­se­hen werden kann, viel­leicht, weil es selbst beim Hinsehen mit zusam­men­ge­knif­fe­nen Augen nicht immer auf Anhieb zu erkennen ist.