Besprechung vor der Messe
br-justinus
Kommentare deaktiviert für Regionalkonvent im Juli 2017 in Bad Godesberg

… und Jesus zog hinauf nach Jerusalem!“
(Joh 2,13)

Ich bin nicht Jesus Christus und weder Köln noch Bonn sind Jeru­sa­lem. Schon klar. Und doch bin ich der Über­brin­ger des Leibes des Herrn der Welt … und dort wo ER ist, ist immer Zion und die Stadt seiner Ankunft ist das ver­viel­fach­te „Jeru­sa­lem“…, in diesem Fall: et hillije Bonn.

Bahnhof Mannheim — Photo von Br. Justinus' Zugreise

Die Glieder und Gäste des West­kon­vents unseres Ordens haben leider immer noch keine andere Mög­lich­keit den Leib Christi zu emp­fan­gen, wenn nicht die Priester und Bischöfe dafür auf Reisen gehen, und „IHN mitbringen“.

Altar mit Antimension und Evangeliar

Das passte auch gut zum Fest des Tages (02.07. Heim­su­chung Marien). Dem Votiv der Eucha­ri­stie­fei­er liegt auch eine Reise zugrunde. Die Reise Marias zu ihrer Cousine Eli­sa­beth. Beide waren gerade schwanger.

Die eine mit Jesus, die andere mit Johannes dem Täufer. Und als sich die Frauen und die Männer noch ver­bor­gen in den Frauen gegen­über­stan­den, erkann­ten sie sich trotzdem und „hüpften“ vor Freude. EvangelienprozessionDarauf sagte Eli­sa­beth zu Maria:

Selig bist Du, weil Du geglaubt hast,
dass in Erfül­lung gehen wird, was Dir vom Herrn gesagt wurde.

(Lk. 1,46)

Diese Hoffnung gilt für Vieles. Privates, auf den ganzen Orden und auf den West­kon­vent bezogen. Das erste Zeichen ist die geöff­ne­te Tür der Kirche, hinter der sich die Hof­fen­den ver­sam­mel­ten. So wie Maria sollten wir uns auch auf Reisen machen, denn am Ende der Reise stehen wun­der­ba­re Begeg­nun­gen, Freude und Lachen und dann hüpfen viele vor Freude – eben auch heute noch.

Portal der Rigal'schen Kapelle