br-pirminius
Kommentare deaktiviert für Regionalkonvent im September 2017 in Köln

Aller guten Dinge sind drei …

Betrach­ten wir das große Geheim­nis unseres Glaubens als Christen, so kommt der Zahl drei die zen­tral­ste Rolle zu, Zum Beitrag →

br-cyprian
Kommentare deaktiviert für Regionalkonvent im August 2017 in Bad Godesberg

Alle Feste der Kirche haben Farben. Manche jubi­lie­ren mit Christus in gold und weiß, während andere in violett fasten. Mit Feu­ers­glut oder Blu­tes­flut brennt rot der heilige Geist vom Himmel herab. Schwarz trauert, vor Freude tanzen wir in rosa und grün kündet uns von der Ebenen Mühe. Zuletzt schmücken die Feste der Got­tes­mut­ter Maria blaue und weiße Stoffe. Zum Beitrag →

br-justinus
Kommentare deaktiviert für Regionalkonvent im Juli 2017 in Bad Godesberg

… und Jesus zog hinauf nach Jerusalem!“
(Joh 2,13)

Ich bin nicht Jesus Christus und weder Köln noch Bonn sind Jeru­sa­lem. Schon klar. Und doch bin ich der Über­brin­ger des Leibes des Herrn der Welt … und dort wo ER ist, ist immer Zion und die Stadt seiner Ankunft ist das ver­viel­fach­te „Jeru­sa­lem“…, in diesem Fall: et hillije Bonn. Zum Beitrag →

sr-hannah
Kommentare deaktiviert für Regionalkonvent im Juni 2017 in Köln

Du sendest aus Deinen Odem, so werden sie geschaffen,
und Du machst neu die Gestalt der Erde.
(Psalm 104, 30)

Am 3. Juni hatten wir die seltene Gele­gen­heit, im Rahmen unseres monat­li­chen Kon­ven­tes eine der tra­di­tio­nel­len Vigil­fei­ern mit­ein­an­der begehen zu können. Möglich wurde das unter anderem, weil sich unser Apo­sto­li­scher Vor­ste­her zu uns auf den Weg gemacht hat.

Wie in der Oster­nacht, so wurde tra­di­tio­nell auch in der Nacht vor Pfing­sten den Katechu­me­nen (Tauf­be­wer­bern) die Taufe erteilt, vor allem denen, die an Ostern durch Krank­heit ver­hin­dert waren. Deshalb gleicht die Pfingst­vi­gil der Vigil von Ostern. Der Heilige Geist, der „das Ange­sicht der Erde erneuert“, erneuert auch die Täuf­lin­ge in der Taufe. Zum Beitrag →

br-columbanus
Kommentare deaktiviert für Regionalkonvent im Mai 2017 in Bad Godesberg

Ich gehe zu dem, der mich gesandt hat, und keiner von Euch fragt mich: Wohin gehst Du? Hal­le­lu­ja hal­le­lu­ja. (Joh 16, 5)

Diese Antiphon greift ein Wort auf aus dem Evan­ge­li­um des Sonntags Cantate, an dessen Vorabend wir uns zum Konvent treffen und durch GOttes Gnade gemein­sa­me Zeit in Gebet und geschwi­ster­li­chem Aus­tausch ver­brin­gen durften.

Es ist in der ersten Vesper des Sonntags vor­an­ge­stellt dem Magni­fi­cat, dem hohen Lob­ge­sang Mariens, und die Kirche hat ihm in ihrer uner­schöpf­li­chen ästhe­ti­schen Weisheit eine Melodie im ersten Ton gegeben, der nach der Tra­di­ti­on der Zister­zi­en­ser auch tonus solemnis (fei­er­li­cher Ton) genannt wird. Zugleich mit der erha­be­nen Schön­heit eignet ihm jene Melan­cho­lie, die jedem wahren Feste angehört, das sich nicht im Event seines Voll­zu­ges erschöpft, sondern im Augen­blick über sich hin­aus­weist auf den großen Zusam­men­hang aller Feste: das Heils­ge­sche­hen GOttes. Zum Beitrag →

br-cyprian
Kommentare deaktiviert für Regionalkonvent im April in Bonn und Diakonatsweihe in Berlin

Siehe, eine Jungfrau ist schwan­ger und wird einen Sohn gebären, den wird sie nennen Immanuel.
(Jes 7,14)

Wenn man dem Wort des Pro­phe­ten Jesaja einen festen Tag im Kir­chen­jahr geben wollte, so würde er seinen Platz wohl irgendwo in dieser Zeit des jetzigen Konvents ein­neh­men. Eine Woche nach dem Fest der Ver­kün­di­gung Marien durch den Erzengel Gabriel, das die Kirche neun Monate vor dem Weih­nachts­fest am 25. März begeht, haben wir uns in klein­ster Runde getrof­fen. Der Konvent musste sich in diesem Monat zum ersten Male auf­tei­len, da wir als Orden die große Freude hatten, dass ein Mit­bru­der einer befreun­de­ten Gemein­schaft in Berlin zum Diakon der Kirche geweiht worden ist. Zum Beitrag →

br-pirminius
Kommentare deaktiviert für Regionalkonvent im März 2017 in Köln

Siehe, jetzt ist die Zeit der Gnade, siehe, jetzt ist der Tag des Heils! (2Kor 6,2b)

Wieder ist die Kirche in ihrem Jah­res­lauf in den öster­li­chen Fest­kreis ein­ge­tre­ten und hat uns mit der Vor­fa­sten­zeit eine gründ­li­che Vor­be­rei­tung der öster­li­chen Buß- und eigent­li­chen Fasten­zeit geschenkt, die wir nun begonnen haben – carne vale! Zum Beitrag →

br-cyprian
Kommentare deaktiviert für Regionalkonvent im Februar 2017 in Bad Godesberg

Eines bitte ich vom HErrn, das hätte ich gerne: *
dass ich ihm Hause des HErrn bleiben könne mein Leben lang,
zu schauen die Schön­heit des HErrn * und seinen Tempel zu betrachten.
(Ps 27,4 nach Luther 2017)

Die alten Lieder Israels berühr­ten mein Herz seit dem Zeit­punkt, da ich sie das erste Mal in der Kirche erklin­gen hörte. Sie erzählen mit ihrer herben Stimme von allen Zeiten, da der Mensch vor Gott steht, und schenken ihm Worte, wo er nur blass ver­stum­men kann. Zum Beitrag →

nov-malte
Kommentare deaktiviert für Regionalkonvent im Januar 2017 in Bad Godesberg

Wir haben Seinen Stern gesehen im Mor­gen­lan­de und sind kommen Ihn anzu­be­ten. (Mt 2,2)

Der Ruf, den die Kirche im Advent unab­läs­sig gen Himmel sandte: Komm, komm, Du Mor­gen­son­ne, tröste uns bei Deiner Ankunft — er ist erfüllt, als die Weisen aus dem Orient, welches Wort eine groß­ar­ti­ge Fülle in sich birgt: Mor­gen­land, Son­nen­auf­gang, Neu­be­ginn, unter der Führung des Sterns an der Krippe ankommen und den wahren Mor­gen­stern schauen, der in Ewigkeit nicht unter­geht: Christum, Gottes Sohn, den König und Herr­scher über das All. Zum Beitrag →

br-barnabas
Kommentare deaktiviert für Regionalkonvent im Dezember 2016 in Köln

Und immer wieder das gleiche?

Einmal im Monat treffen sich die Geschwi­ster des Regio­nal­kon­vents West der Hoch­kirch­li­chen St.-Johannes-Bruderschaft – und man könnte denken, der äußer­lich immer gleiche Ablauf müsste mit der Zeit zur Ermüdung führen: Anreise von Nah und Fern, Her­rich­tung der Kapelle durch einige treue Geschwi­ster, um 14 Uhr die Non, dann Kaf­fee­trin­ken, Vortrag, Aus­tausch, um 18 Uhr die Vesper oder die Feier der Eucha­ri­stie, danach Abend­essen, um 22.00 oder 22.30 Uhr die Komplet, danach Rückbau der Kapelle, Abschied­neh­men, Abreise. Man könnte auch an die US-ame­ri­ka­ni­sche Film­ko­mö­die „Und täglich grüßt das Mur­mel­tier“ von 1993 denken, in der ein ego­zen­tri­scher Medi­en­mensch jeden Tag den immer gleichen Ablauf der Ereig­nis­se erlebt: er hängt in einer Zeit­schlei­fe fest, bis er als geläu­ter­ter Mann sein Leben fort­set­zen kann. Zum Beitrag →